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Kooperationen

Stiftung fördert Regionalgeldinitiativen, die sich dem REGIO e.V. anschliessen

Eine Stiftung hat dem REGIO e.V. drei Starterpakete für Sachkosten in Höhe von jeweils 3.000 € genehmigt. Die Förderung ist für Regionalgeldinitiativen gedacht, die sich dem REGIO anschließen wollen und nicht nur von der Förderung, sondern vor allem vom Knowhow-Transfer und den vorhandenen Strukturen des REGIO profitieren möchten.

Die Bedingungen für ein Starterpaket sind laut Vorstandsbeschluss folgende:

+ Min. 5 Mitglieder der Kerngruppe werden selbst Mitglied im REGIO e.V.
   und wählen einen Sprecher,
der die Kommunikation mit dem REGIO-Vorstand hält.

+ Min. 15 Unternehmen werden REGIO-Partner.

+ Min. 3 gemeinnützige Förderprojekte.

Bewerben können sich alle Regionalgeldinitiativen, die noch keinen Verein gegründet haben und in deren Region, noch keine Regionalwährung besteht. Bewerbungen und Anfragen richten Sie bitte an: info@der-regio.de

Das erste Starterpaket wurde 2014 für die Regionalgeldinitiative Freising aktiviert. Der BäRling wurde im Dezember 2014 erfolgreich eingeführt. Der Sprecher der Regionalgeldinitiative Freising Erhard Schönegge ist aktiv im Vorstand des REGIO e.V.

 

JETZT Strom-Anbieter wechseln - EWS fördert mit jeder kWh den REGIO

Wer den Wechsel zu atomstromfreien Anbietern immer wieder aufgeschoben hat, kann JETZT mit dem Wechsel zugleich unsere REGIO-Initiaitive födern. Bereits im Jahr 2006 haben wir eine Kooperationsvereinbarung mit den Elektrizitätswerken Schönau getroffen, denn die EWS unterstützt den REGIO-Gedanken. Wenn Sie beim Anbieter-Wechsel angeben, dass Sie von unserem Verein zum Anbieter-Wechsel geworben wurden, unterstützt uns die EWS ebenfalls mit 0,25 ct pro kWh.
Bitte benutzen Sie dieses Formular für den Wechsel.


105 REGIO für 100 Euro

REGIO bietet 5 % mehr Kaufkraft als der Euro!

Die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg setzt ein deutliches Ausrufe-Zeichen hinter ihr Engagement für die regionale Wirtschaft und den REGIO!

Wie der Geschäftsführer der Raiba, Helmuth Lutz, mitteilt, erhalten ab sofort Verbraucher bei einem Mindestumtausch von 100 € in REGIO zusätzliche 5% in REGIO als Förderbonus. Dies gilt für Verbraucher aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. REGIOnales Wirtschaften als Mehrwert für alle Beteiligten!

Ab sofort werden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 105 REGIO für 100 Euro ausgegeben. Die Aktion ist auf den Landkreis beschränkt und wird mit 1000,- Euro aus dem Premiumvertrag finanziert, den unser Verein mit der Raiffeisenbank geschlossen hat.


Premiumvertrag mit Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg unterzeichnet

Wir freuen uns, dass der Vorsitzende unserer REGIO-Initiative, Herr Rolf Merten und der hauptamtliche Vorstand der Raiffeisenbank Beuerberg- Eurasburg eG, Herr Christian Glasauer am Freitag, den 19. März einen umfassenden Kooperationsvertrag unterzeichnet haben und die bisherige Zusammenarbeit weiter ausbauen. Der unterzeichnete Premiumvertrag betont die gemeinsame Zielsetzung der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, regionaler Geldkreisläufe und der Bereitstellung regionaler erneuerbarer Energien. Geregelt wird nicht nur die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und die gegenseitige Verwendung der Logos, sondern auch die Verwendung der REGIO- Wertmarken als Marketinginstrument.

 

Die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg verpflichtet sich, jährlich REGIO-Wertmarken für 300 Serien von REGIO-Gutscheinen für soziale Institutionen zu spenden. Der soziale Aspekt des REGIO wird hier durch einen starken Partner unterstützt. Durch die Nutzung der REGIO- Wertmarken als Marketinginstrument wird nicht nur der Sinn und Hintergrund einer sozialen Komplementärwährung sichtbar gemacht. Ganz konkret profitieren die beiden gemeinnützigen Institutionen „Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe e.V." und „Tun e.V." mit einer Zuwendung von jeweils 500,- pro Jahr von dieser Maßnahme. Der Vertrag ist vorerst bis Ende 2012 gültig.

Herr Glasauer erklärte sich gerne bereit, das Engagement der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg bei Veranstaltungen in den anderen Landkreisen, in denen der REGIO kursiert, zu begründen. Die traditionelle Haltung der Raiffeisenbanken, im Wesentlichen den regionalen Unternehmen zu dienen, als auch die Unterstützung der Idee von Regionalwährungen spielt hier die entscheidende Rolle.

Lesen Sie dazu mehr im Raiffeisenbank REPORT auf Seite 12.

Der Vertrag im Wortlaut:

Zwischen den Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. und dem Verein Oberland Regional e.V. wird ein Premium-Partnerschaftsvertrag geschlossen.

Die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. und der Verein Oberland Regional e. V. stimmen darin überein, dass die Zukunft unserer Region (und der globalen Welt) zu einem erheblichen Teil auf die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, regionaler Geldkreisläufe und die Bereitstellung regionaler erneuerbarer Energien beruht. Für dieses Ziel setzen sie sich gemeinsam ein.

Ziel dieses Premium-Partnerschaftsvertrages ist es, zum gegenseitigen Erfolg, im oben ausgeführten Sinne, in kooperativer Weise, auch mit anderen Partnern, zusammen zu wirken.

Im Einzelnen bestehen die Rechte und Pflichten der beiden Partner im Folgenden:

  • Beide Vertragspartner dürfen wechselseitig die jeweiligen Logos im Internet und für weitere Werbezwecke verwenden.
  • Beide Vertragspartner verpflichten sich, in der Öffentlichkeit aktiv auf Ihr Zusammenwirken hinzuweisen.
  • Beide Vertragspartner sind daran interessiert, weitere Partnerschaften in die gemeinsame Zielsetzung einzubinden.
  • Der Verein Oberland Regional e. V. verpflichtet sich, der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. den Wertmarkenteil von 300 Serien von REGIO-Scheinen im Wert von 5,-, 10,- und 20,- REGIOs, aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und/oder anderer Landkreise in Form von Jahresmarken für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen.
  • Die dafür herzustellenden Jahreswertmarken mit Werbeaufdruck werden durch den Verein Oberland Regional e. V. bereitgestellt.
  • Die Werbefläche auf dem Wertmarkenabschnitt wird auf der Grundlage der Layoutvorgaben durch den Verein Oberland Regional e. V., in schwarz-weiß, eingeschlossen ein Logo, in Absprache mit der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. gestaltet.
  • Die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. erhält, wenn der Wunsch besteht, vorrangig die von Ihnen durch Wertmarken beklebten REGIO-Scheine gegen die entsprechenden Gegenwerte in Euro.
  • Der Verein Oberland Regional e. V. verpflichtet sich, von der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg freigemachte Scheine vorrangig im Umlauf zu halten.
  • In der Zeitschrift REGIOaktiv, Erscheinungsweise derzeit einmal jährlich, Auflage mindestens 3.500 Stück, erscheint eine Werbefläche der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. im augenblicklichen Wert von 360,-€.
  • Ein redaktioneller themenbezogener Beitrag ist zusätzlich einmal jährlich, auf einer Seite von REGIOaktiv, möglich.
  • Die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. fungiert als Ausgabe- sowie Rücktauschstelle für den REGIO.
  • Der Verein Oberland Regional e.V. verpflichtet sich, für die Zeit des Premium-Partnerschaftsvertrages mit der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. keine anderen Premium-Partnerschaften im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit konkurrierenden Unternehmen einzugehen.
  • Die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. vergütet dem Verein Oberland Regional e. V. jährlich 2.000,- € für die in diesem Vertrag aufgeführten Leistungen. Sobald sich die Erscheinungsweise der Zeitschrift REGIOaktiv auf zwei bis drei Hefte im Jahr verändert, erhöht sich die Vertragssumme auf 2.500,- €.
  • Die Summe von 1000,- €/REGIO des Betrages geht als Spende an eine oder mehrere Institutionen, welche von der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. festgelegt werden kann.
  • Weitere Spenden, die durch die Raiffeissenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. vergeben werden, sollen soweit möglich ebenfalls in der Regionalwährung ausgegeben werden.
  • Die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg e. G. verwendet auch im Rahmen ihres Geschäftsbetriebes soweit möglich die Regionalwährung.
  • Es findet mindestens ein gemeinsames Pressegespräch im Jahr statt.
  • Gemeinsame Werbe- und Aufklärungsveranstaltungen werden so oft wie möglich durchgeführt.
  • Der Premium-Partnerschaftsvertrag wird zunächst für die Zeit vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2012 geschlossen. Eine Verlängerung ist möglich. Ein angefangenes Jahr gilt als ganzes Jahr.

Wolfratshausen den 19.3.2010


Zinsfreie REGIO- Komplementärkredite

Es hängt viel davon ab, ob unsere Gesellschaft die Kraft aufbringt, nicht nur über Zinsen zu klagen, sondern zinslose Kredite zu organisieren. Regiogeld-Initiativen geben die ersten zinsfreien Mikro-Kredite in Regiogeld heraus: Komplementärkredite.

Das mit dem Nobelpreis gekrönte Projekt „Mikrokredite" von Mohammed Yunus bedeutet, bis zu 25 % Zinsen von den Ärmsten der Armen zu nehmen. Dies mag in vielen Fällen geholfen haben; in Indien haben Mikrokredite, die nicht zurückgezahlt werden konnten, aber auch schon zu Selbstmorden geführt. Es gibt kluge Begründungen dafür, warum Mikrokredite angeblich so viel kosten müssen, das Gefühl und der gesunde Menschenverstand sträuben sich jedoch dagegen. Dabei wäre kaum eine gesellschaftliche Dienstleistung wichtiger als zinslose Kredite, und bei keiner versagt das Wirtschaftssystem so vollständig.

von Roland Rottenfußer

 

Ein nahe liegender Grund dafür: Niemand will solche Kredite vergeben oder organisieren. Man befürchtet, drauf zu zahlen, wenn Verwaltungsaufwand und Inflation zu eigenen Lasten gehen. Dabei müssten sich ethisch orientierte Kreditgeber nicht auf dem Altar der Nächstenliebe opfern. Sie müssten nur ihre Gier drosseln und freiwillig auf ein paar marktgängige Vorteile verzichten. Entscheidend ist dabei, dass man die Struktur des Zinses durchschaut und genau definiert, was mit „zinslos" gemeint ist.

Was bedeutet „zinslos"? Kreditzinsen setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Die so genannte Bankenmarge umfasst tatsächliche Kosten der Bank, z.B. Raum-, Personal-, Verwaltungskosten, einen Risikozuschlag sowie den Gewinn der Banken vor Steuern. Dazu kommt der Inflationsausgleich, der Sparer vor Wertverlust schützt. Der Knappheitsaufschlag wird verlangt, sofern die Nachfrage nach Kapital größer ist als das Angebot. Schließlich gibt es den Grundzins, nach Keynes eine „Prämie auf Liquiditätsverzicht". Die Formulierung ist recht freundlich. Ich definiere Grundzins und Knappheitsaufschlag als illegitime Zusatzgebühren, die von Kreditnehmern erpresst werden, weil diese auf anderem Weg nicht zu Geld kommen können. (Das Gesetz fühlt sich diesbezüglich vor allem dem Schutz der Erpresser vor den Erpressten verpflichtet). Diese beiden Faktoren könnten bei ethischen Formen der Kreditvergabe komplett entfallen. Fraglich ist auch, ob eine Bank über die Deckung ihrer notwendigen Kosten hinaus Gewinn machen muss. Ein Inflationsausgleich scheint zunächst unvermeidlich, kann jedoch bei geringer Inflation und kürzeren Kreditlaufzeiten gegen Null gehen. Regiogeld- Experten gehen davon aus, dass bei flächendeckendem Einsatz von „Schwundgeld" Inflation und Deflation auf natürliche Weise gar nicht mehr entstehen.

Bleibt als legitimer Zinsanteil vor allem der Anteil der Bankenmarge, der nötig ist, damit Menschen, die sich im Komplementärkreditgeschäft engagieren, nicht umsonst arbeiten müssen. Ein praktikabler Kompromiss bestünde in 1 bis 2 Prozent Bearbeitungsgebühr, die lt. Helmut Creutz ausreichen. Oder eine einmalige Pauschale bei Abschluss des Kreditvertrags, der die Kosten des Vermittlers deckt. Sehr wichtig ist als Ergänzung der völlige Verzicht auf Zinseszins. Denn in ihm liegt der eigentlich „Krebs der Volkswirtschaft".
Auch völlig zinslose Kredite sind natürlich möglich und prinzipiell wünschenswert. Sie können aber (wenn nicht ehrenamtliche Arbeit, also Selbstausbeutung herangezogen wird) nur vergeben werden, wenn eine Mischfinanzierung vorliegt. Die Genossenschaft Regios eG im Chiemgau, vergibt sowohl Euro-Kredite mit 7,5 Prozent Zinsen als auch zinslose Kredite - letztere allerdings nur in Regionalgeld. Die Verwaltungs- und Personalkosten der Genossenschaft werden im Moment über das Mikro-Kredit-Programm der Regierung über eine Gebühr finanziert.

Die Vorteile für das „Große Ganze" liegen auf der Hand: Die Regiogeld-Bewegung insgesamt wird gestärkt, weil mehr Regiogeld in Umlauf kommen. Auch kann eine ethisch ausgerichtete Kreditverwaltung darauf achten, dass kein Geld an fragwürdige Projekte fließt (etwa ein Waffengeschäft) und dass bevorzugt Existenzgründer in gemeinnützigen, lebensfreundlichen und nachhaltigen Sparten unterstützt werden. Paradebeispiel: Der Bioladen mit regionalen und Fairpreis-Produkten.

Mit Blick auf die Zukunft: Was wäre nun, wenn „jeder" plötzlich zinslose Kredite erhalten würde? Die Antwort ist: Wir hätten ein starkes Gegenmodell zum herkömmlichen ausbeuterischen Kreditsystem geschaffen. Wenn sich neben dem zinsgestützten Kreditsystem ein komplementäres System etabliert, das zinslose Kredite vergibt, so hätte dies eine Wanderbewegung weg vom alten hin zum neuen System zur Folge. Auf Kreditgeber, die „noch" Zinsen verlangen, entstünde ein Druck, diese drastisch zu senken.

Wollen wir die Allgegenwart des Zinssystems antasten, müssen wir funktionierende Pilotprojekte des Neuen schaffen. Sie dienen als Vor- und Gegenbilder sowie als belebende Konkurrenz, die den Verbrauchern erstmals eine wirkliche Wahl lassen: die Wahl zwischen einem erpressten Wucherzins und einer fairen Bearbeitungsgebühr für Kreditvermittler. Wie würden Sie wählen?

 

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Aktuelle Daten

95 Vereinsmitglieder
61 REGIO-Partner
17.500 REGIO im Umlauf
4.920 REGIO-Spenden an Vereine

Kurz-Portrait

naturindianer München

Spielerisch Natur Erleben
Olly Fritsch
Kellerstr. 41
81667 München

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Termine

Mitgliederversammlung 2015

am 16.12.2015 um 19:00 Uhr

im MAX GORBACH ZIMMER (EG)

in der Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b,
80802 München (mit der U-Bahn U3/U6: Giselastraße)

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08.04.2015 Arbeitstreffen Regionalgeldinitiative Freising

Die Regionalgeldinitiative Freising trifft sich zu einem Arbeitstreffen am Mittwoch, 08.04.2015 um 19.00 Uhr bei LebensArt in Freising.

11.06.2015 Vortrag "Der Crash ist die Lösung"

Vortrag: Der Crash ist die Lösung

Warum unser Finanzsystem zum Scheitern verurteilt ist.

Matthias Weik und Marc Friedrich 

Donnerstag, 11.06.2015  

Aula Staatliche Berufsschule Traunstein, Wasserburgerstr. 52, 83278 Traunstein

Vorverkauf startet im Mai.